Rund vier Wochen nach dem Zusammenstoß zweier Regionalzüge im Hauptbahnhof Bayreuth dauern die Ermittlungen an. Die Staatsanwaltschaft hat ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.
Eine Sprecherin teilte auf Anfrage mit: «Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte für einen Sabotageakt, einen Angriff von außen oder technische Mängel an Zug oder Gleisanlagen.»
Was genau ist passiert?
Am Abend des 11. März um 18.41 Uhr stießen im Bayreuther Hauptbahnhof ein leerer, rangierender Zug und ein entgegenkommender Zug zusammen. In dem Zug aus Bad Steben (Landkreis Hof) saßen 13 Fahrgäste und der Zugführer. In dem anderen Zug befand sich nur der Lokführer. Acht Menschen wurden nach Angaben der Bundespolizei verletzt. Der Lokführer des rangierenden Zuges erlitt schwere Verletzungen, schwebte aber nicht in Lebensgefahr. Es handelte sich ausschließlich um Erwachsene, es waren keine Kinder betroffen. Beide Züge gehören zum Unternehmen Agilis.
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