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Nach Notrutschen-Einsatz Passagiere laut Airline wohlauf

Beim Ausstieg über Notrutschen sind drei Passagiere leicht verletzt worden. (Symbolbild) / Foto: Hannes P. Albert/dpa
Beim Ausstieg über Notrutschen sind drei Passagiere leicht verletzt worden. (Symbolbild) / Foto: Hannes P. Albert/dpa

Erst eine Warnleuchte im Cockpit, dann starker Geruch: Warum eine Lufthansa-Crew in Athen auf Notrutschen setzte und wie sich der Vorfall am Ende aufklärte.

Nach dem vermuteten Notfall in einem Lufthansa-Flugzeug auf dem Weg von Athen nach München sind nach Angaben der Airline alle Passagiere an ihren Zielorten angekommen. Das gelte auch für die drei Passagiere, die leicht verletzt worden waren, als die Insassen das Flugzeug über Notrutschen verlassen mussten, wie eine Unternehmenssprecherin mitteilte.

Das Flugzeug war am Montagnachmittag nach einer Warnmeldung im Cockpit kurz nach dem Start zurückgekehrt. Wegen starken Geruchs in dem Flugzeug, der an Kerosin erinnert haben könne, habe sich die Crew nach Ankunft in Athen für den Einsatz von Notrutschen entschieden, erklärte die Lufthansa.

Passagiere konnten Krankenhaus rasch verlassen

Dabei verletzten sich drei Passagiere leicht. Sie kamen in ein Krankenhaus, das sie nach kurzer Zeit wieder verlassen konnten, wie die Sprecherin nun auf Anfrage mitteilte.

Während des Fluges habe eine Warnleuchte ein Feuer in einem Hilfstriebwerk angezeigt - ein Fehlalarm, wie sich nach der Landung herausgestellt habe, erklärte die Sprecherin. Untersuchungen hätten zudem ergeben, dass der Geruch von außen in das Flugzeug gedrungen sei. Er stammte den Angaben zufolge von einem dieselbetriebenen Fahrzeug, das in der Nähe stand. 

Flugzeug bald wieder im Regelbetrieb

An Bord des Airbus A321 waren laut Lufthansa 177 Passagiere und 7 Crew-Mitglieder. Das Flugzeug soll den Angaben zufolge heute nach München überführt und voraussichtlich gegen Ende der Woche wieder im Linienbetrieb eingesetzt werden. 

«Nach eingehender Untersuchung des Flugzeugs und Rekonstruktion der Geschehnisse können wir sagen, dass die Sicherheit an Bord zu keiner Zeit gefährdet war», erklärte die Sprecherin. Die Situation sei zu jeder Zeit unter Kontrolle gewesen.

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