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Würzburger Kickers siegen 1:0 in Leipzig und wahren Aufstiegschance

Tim Kraus (Würzburger Kickers, l) und Djamal Ziane (FC Lok Leipzig) kämpfen mit ihren Teams um den Drittliga-Aufstieg.  / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Tim Kraus (Würzburger Kickers, l) und Djamal Ziane (FC Lok Leipzig) kämpfen mit ihren Teams um den Drittliga-Aufstieg. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Würzburger Kickers gewinnen 1:0 in Leipzig durch Liam Omore und haben gute Ausgangslage fürs Rückspiel in Würzburg; Partie kurz wegen Pyrotechnik unterbrochen.

Die Würzburger Kickers haben im Kampf um den Drittliga-Aufstieg die besseren Karten. Der Bayern-Vertreter erkämpfte sich mit dem 1:0 (1:0) im Hinspiel beim Nordost-Meister 1. FC Lok Leipzig eine gute Ausgangsposition vor dem Rückspiel am Montag (18.30 Uhr/MagentaSport) in Würzburg. Vor 10.787 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion schoss Liam Omore (50. Minute) den entscheidenden Treffer für die Unterfranken. 

Der legitime Nachfolger des ersten deutschen Fußball-Meisters VfB Leipzig (1903) nimmt inmitten der «Aufstiegsreform 2025 – Meister müssen aufsteigen» zum dritten Mal Anlauf für die dritte Liga. 2020 verlor das Team gegen den SC Verl, im Vorjahr scheiterte Lok gegen den TSV Havelse. 

Die Kickers gingen dank des Prestige-Erfolgs im bayerischen Landespokal gegen 1860 München mit viel Schwung ins Spiel. Das Team von Trainer Michael Schiele zeigte sich spritziger, bissiger und hatte durch Jermain Nischalke (23.) die erste große Chance im Spiel, als er frei auf Lok-Torwart Andreas Naumann zulief. Dann köpfte Tarsis Bonga Sekunden später den Ball an die Lattenunterkante. Lok wachte kurz auf, hatte durch Eren Öztürk (27.) auch den ersten Abschluss. Doch Gästekeeper Johann Hipper parierte. 

Spielunterbrechung nach Pyrotechnik

Nach dem Wechsel belohnten sich die Kickers mit der Führung. Omore traf nach einer Bonga-Vorarbeit per Kopf. Schiedsrichter Lars Erbst musste die Partie nach einer guten Stunde wegen Rauchschwaden nach abgebrannter Pyrotechnik kurz unterbrechen. Der eingewechselte Cherif Cisse (71.) hätte alles klarmachen können, als er aus der eigenen Hälfte frei auf Lok-Keeper Naumann zulief. Doch sein Schuss zum möglichen 2:0 ging weit über das Tor.

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