Alba-Neuzugang Michael Rataj freut sich auf seine neue Aufgabe in der Hauptstadt. «Die Möglichkeit hier zu spielen und die Chance noch deutscher Meister werden zu können, waren natürlich gute Beweggründe. Und Alba ist ein großer Name», sagte der 22-jährige Flügelspieler vor seinem ersten Teamtraining. Erst Anfang der Woche war er von der Baylor University in den USA zu Alba gewechselt.
Zunächst hat der gebürtige Augsburger aber nur bis Saisonende unterschrieben, um sich die Chance auf seinen großen Traum zu erhalten. «Ich möchte mir noch Möglichkeiten offenhalten. Ich habe noch immer das Ziel, in die NBA zu kommen», sagte er. Auch, wenn er zugibt, jetzt noch keine Ahnung zu haben, wo es danach hingeht. Auch ein Verbleib in Berlin sei möglich. «Wenn die Currywurst sehr gut schmeckt», wie er schmunzelnd hinzufügte.
Currywurst ist «kulinarisches Highlight»
Denn darauf freut er sich in Berlin besonders. «Auf jeden Fall ein kulinarisches Highlight», sagte er. Das steht aber noch aus. Denn erst seit Dienstag ist er in der Hauptstadt. Überhaupt freut er sich auf den Großstadtrubel. «Das ist schon cool, in so einer großen Stadt wie Berlin zu wohnen und viel zu erleben», verriet er. Und auch die Nähe zur Familie in Süddeutschland sei ein Plus. «Meine Mam war sehr glücklich. Da freut man sich natürlich, mal wieder alle zu sehen», sagte er.
Fanclub in Ulm?
Schon am Mittwoch beim Bundesligaspiel bei ratiopharm Ulm könnte es ein Wiedersehen geben. «Vielleicht wird dort ein kleiner Michael-Rataj-Fanclub sein», sagte er. Zuvor steht allerdings am Montag noch das Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn an (20.00 Uhr/Dyn). Dort könnte er sein Debüt feiern. Eigentlich ist er auf dem Flügel aktiv, aber bei Alba soll er vermehrt als Center zum Einsatz kommen. Für Rataj kein Problem. «Der Erfolg des Teams steht an erster Stelle, deshalb ist es mir erst einmal egal, auf welcher Position ich spielen werde», sagte er.
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