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Rushdie geht mit neuem Buch auf Tour - Start in Potsdam

Der Autor Salman Rushdie liest in Potsdam aus seinen Erzählungen «Die elfte Stunde». (Archivbild) / Foto: Richard Drew/AP/dpa
Der Autor Salman Rushdie liest in Potsdam aus seinen Erzählungen «Die elfte Stunde». (Archivbild) / Foto: Richard Drew/AP/dpa

In seinem ersten Belletristik-Band seit dem Attentat 2022 geht es um den Tod. Salman Rushdie stellt das Buch in drei deutschen Städten vor - Auftakt ist in Potsdam.

Der Erfolgsautor Salman Rushdie beginnt eine kurze Deutschland-Tour zur Vorstellung seines neuen Buches im März in Potsdam. Rushdie werde am 19. März im Nikolaisaal seinen Erzählband «Die elfte Stunde» präsentieren, teilte das Literaturfestival Lit.Potsdam mit. Der Literaturkritiker Denis Scheck spricht mit Rushdie über Endlichkeit und Erzählen. Schauspielerin Ursina Lardi liest aus der deutschen Übersetzung.

Die Vorstellung ist der Auftakt zum Sommerfestival Lit.Potsdam vom 30. Juni bis 5. Juli. Am 27. März präsentiert Siri Hustvedt ihr Buch «Ghost Stories» in der Schinkelhalle. Das Buch über Trauer und Liebe entstand nach dem Tod ihres Mannes Paul Auster. Jan Josef Liefers liest aus der deutschen Übersetzung. Das Festival steht unter dem Motto «Die Sprache der Sterne».

Rushdie auch in Köln und München

Salman Rushdie ist in zwei weiteren deutschen Städten zu Gast: Am 20. März kommt er im Rahmen des Festivals Lit.Cologne ins WDR-Funkhaus Köln. Schauspieler Ulrich Noethen wird den deutschen Text lesen. Am 21. März präsentiert Rushdie seinen Erzählband im Literaturhaus in München. Axel Milberg stellt das Buch auf Deutsch vor. Rushdie ist am 22. und 23. März zudem Gast beim Festival Literatur im Nebel in Heidenreichstein in Österreich.

Rushdies neues Buch ist das erste Belletristik-Werk seit dem Anschlag auf sein Leben im Sommer 2022. Die fünf Kurzgeschichten drehen sich um das Thema Tod. Bei einer Lesung hatte ein Mann mehr als ein Dutzend Mal auf Rushdie eingestochen. Das Messer durchtrennte seinen Sehnerv - seitdem ist er auf einem Auge blind und trägt eine Brille mit abgedunkeltem Glas.

Im Jahr 1989 hatte der damalige iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini wegen des als blasphemisch empfundenen Romans «Die satanischen Verse» zur Ermordung des Autors aufgerufen. Er musste sich jahrelang verstecken.

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